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Profil von Claudia Klimt-Weithaler (KPÖ)

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Es sind 2 Fragen vorhanden:

THEMA: Demokratie und Bürgerrechte
23.05.2015
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Liebe Frau Klimt-Weithaler!

Sie haben mir bei der ORF Diskussion sehr gut gefallen. Sie wirkten sehr kompetent und haben nicht geschwafelt. Nur habe ich ein Problem mit dem Kommunismus. Warum nennt ihr euch nicht linke Partei oder so ähnlich. Was hat die KPÖ mit dem Kommunismus noch zu tun?
Und noch eine zweite Frage. Sie waren ja jetzt schon im Landtag. Was waren da Ihre größten Erfolge. Was haben Sie und die KPÖ bereits geändert oder erreicht?

Liebe Grüße,
Vorname des Fragestellers
27.05.2015
Antwort von Claudia Klimt-Weithaler

Claudia Klimt-Weithaler
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers,
danke für Ihr Lob!

Zur Namensdiskussion gäbe es viel zu sagen. Natürlich ist das Wort "Kommunismus" für viele mit negativen Bedeutungen aufgeladen. Wenn wir uns nun aber einfach einen neuen Namen verpassen, sind wir immer noch die gleichen Leute und stehen für die gleichen Inhalte. Man würde uns Etikettenschwindel vorwerfen - und wir würden weiterhin "die Kommunisten" genannt werden, so wie die SPÖ besonders von Menschen aus den Reihen der ÖVP konsequent "die Sozialisten" genannt wird, obwohl sich die Partei schon vor Jahrzehnten umbenannt hat. Unser Zugang ist daher jener, zu zeigen, dass wir für eine humanistische Politik eintreten, die in unseren Augen "kommunistisch" im eigentlichen Sinn des Wortes ist. Bei allen Irrungen und Wirrungen des 20. Jahrhunderts gibt es in der Geschichte der KPÖ Dinge, auf die wir sehr stolz sind. Deshalb wollen wir den Namen nicht einfach ablegen. Die Diskussion wird aber auch in Zukunft immer wieder neu geführt werden. Vielleicht gibt es ja einen Vorschlag, der alle überzeugt.

Zur zweiten Frage: Die "Reformpartner" haben in dieser Gesetzgebungsperiode alles abgeblockt, was nicht aus ihren eigenen Reihen gekommen ist. Durchgesetzt haben wir uns aber beim Pflegeregress (bzw. bei dessen Abschaffung) und bei diversen Korrekturen in der Sozialgesetzgebung. Als (konstruktive) Oppositionspartei war unsere Rolle in den vergangenen Jahren aber vor allem, Anstöße zu geben und auf Änderungen zu drängen, auch wenn wir das nicht aus eigener Kraft schaffen konnte. Hier eine (unvollständige) Liste von Themen, die wir seit 2010 in den Landtag eingebracht haben. Auch wenn vieles einfach abgelehnt wurde, haben wir dennoch zahlreiche Anstöße gegeben und gezeigt, wofür wir stehen und was wir anders machen würden: http://www.kpoe-steiermark....agsklub-bilanz.phtml

Herzliche Grüße,

Claudia Klimt-Weithaler
Klubobfrau des KPÖ-Landtagsklubs
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THEMA: Kultur, Medien und Religion
15.09.2010
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Klimt-Weithaler!

Mich würde interessieren, welche Vorschläge Sie haben, um ein friedliches Zusammenleben zwischen Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit und Kulturen zu ermöglichen? Besteht und wenn ja - wo besteht Ihrer Ansicht nach Handlungsbedarf?

Mit freundlichen Grüßen,
Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
16.09.2010
Antwort von Claudia Klimt-Weithaler

Claudia Klimt-Weithaler
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

In dem von Ihnen angesprochenen Bereich besteht bestimmt Handlungsbedarf. Sehr viele Probleme ergeben sich aus einem eklatanten Mangel an Sprachkenntnissen und Wissen über die gesellschaftlichen und Verwaltungsstrukturen in Österreich. Sprachkurse, die an der Lebensrealität der Menschen orientiert sind, könnten sicher viele Probleme lösen. Auch bei der Vermittlung von "staatsbürgerlichem" Wissen würde ich mir mehr Verbindlichkeit wünschen, was aber nicht nur für Menschen ausländischer Herkunft gilt. Dass es sehr viele gibt, die grundsätztlich nicht bereit sind, ein friedliches Zusammenleben mit ihren Mitmenschen zu suchen, widerspricht jeder Erfahrung.

In Graz gibt es gute Erfahrungen mit den von der KPÖ initiierten Stadtteilzentren, wo Probleme im täglichen Miteinander auf den Tisch gelegt werden können. Danach wird eine Lösung gesucht, was in vielen Fällen auch ohne großen Aufwand gelingt.

mit freundlichen Grüßen,
Claudia Klimt-Weithaler
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