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Profil von DI Thomas Eitzenberger (GRÜNE)

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Es sind 5 Fragen vorhanden:

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THEMA: Umwelt und Energie
03.09.2008
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sg.Hr.Di.Eitzenberger !
In der Steiermark gibt es Förderungen für Sanierungen von Heizanlagen und deren erichtung . Solar ist Ok. Hackgut und Holzvergasseranlagen sowie Pelletsanlagen auch mit hohen beträgen , Wärmepumpen ab einer Jahresleistungszahl von 4.

Meine Frage dazu: Wohin gehen die Millionen die für den Umweltschutz von der EU kommen(gehen sie in die Forschung od.gar in die Industrie ) ?
Warum werden Luftwärmepumpen von allen Geschäut ist es etwa die Holzlopie die hier den Ton angibt ?



10.09.2008
Antwort von Thomas Eitzenberger

Thomas Eitzenberger
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers,

Generell stehen wir/ich Luftwärmepumpen eher kritisch gegenüber. Selbst bei einer Leistungszahl von 4 müssen noch immer 25%, der für die Wärme notwendigen Energie, über elektrischen Strom geliefert werden. Vergleichbar ist das, wenn ich neben einer Gastherme noch elektrische Heizung in einem Haushalt habe und ein Viertel der Zeit rein elektrisch heizen würde. Erdreichwärmepumpen, egal ob flach oder tief verlegt, erreichen wesentlich größere Arbeitszahlen und sind somit wesentlich effizienter. Möchte sie hier nur an folgende Webseite verweisen auf welcher Sie detailierte Unetrsuchungsergebnisse verschiedener Szenarien nachlesen können:

http://www.energyagency.at/...kte/waermepumpen.htm

Was die Verbindung zu einer wie auch immer gearteten Holzlobby betrifft, so sehe ich da keinen Zusammenhang. Ich nehme an, dass die Häuslbauer einfach aufgrund der niedrigen Arbeitszahlen beim Durchrechnen der Betriebskosten einer solchen Anlage feststellen, dass es sich nicht rechnen würde.

Schließlich möchte ich auch noch daran erinnern, dass bei solch geringen Arbeitszahlen natürlich die Emissionen die durch die Produktion des elektrischen Stroms verursacht werden die Ersparnis der Gasthermeemission aufwiegen.

Kurze Antwort zu den "EU-Umweltschutz-Millionen": Beides, Leider

Soll heißen, dass natürlich die Forschung aber auch die Industrie aus den EU Fördermitteln Beiträge erhält. Für mich und die Grüne Partei besonders ärgerlich ist, daß Österreich aufgrund des EURATOM Vertrages jährlich knapp 40 bis 50 Millionen Euro zur Erforschung / dem Einsatz atomarer Technologie zahlen muss. Ein Ausstieg aus diesem Vertrag ist erklärtes Ziel der grünen Partei und ich würde mich auch vehement dafür einsetzen.

Falls sie hierzu noch nähere Details benötigen können sie mich gerne unter meiner privaten email addresse (eth@gmx.at) kontaktieren.

LieGrü ET
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THEMA: Umwelt und Energie
02.09.2008
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Hr. Eitzenberger,

mich würde interessieren ob die GRÜNEN über ein alternatives Energiekonzept, als Ersatz für das in Planung befindliche Gaskraftwerk Mellach III verfügen bzw. sich für eine Alternative stark machen werden? Zumal eine energetische Notwendigkeit für das Land Steiermark nicht gegeben ist und eine derartige Installation wohl kaum der Erreichung unserer CO2 Ziele dienlich sein wird.

O.Vorname des Fragestellers
  Antwort von Thomas Eitzenberger ist noch ausständig
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THEMA: Arbeit
28.08.2008
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Eitzenberger,

was halten Sie von einer Gesamtschule für die 10 bis 14 jährigen?
04.09.2008
Antwort von Thomas Eitzenberger

Thomas Eitzenberger
Sehr geehrte Fr. Vorname des Fragestellers,

Eine gemeinsame Mittelschule für ALLE Kinder von 10-14 ist für mich und hier fühle ich mich in wohler Gemeinschaft mit meinen grünen ParteikollegInnen eines der wichtigeren Vorhaben im Bereich der Bildung.

Natürlich geht es den Grünen hier nicht um punktuelle Schulversuche sondern um ein österreichweites Ausrollen eines neuen Konzeptes. Hierfür bedarf es in der Vorbereitungsphase einer engen interaktiven Abstimmung mit Eltern, LehrerInnen und natürlich auch den SchülerInnen. Eine gemeinsame Schule heißt aber auch Verantwortung für die Schwächeren übernehmen und sie durch gezielte Förderungen integriert im Klassenverband zu halten.
Als weiteren Vorteil einer gemeinsamen Mittelschule darf hier auch noch die Nutzung von Synergien, die vor allem in der Vereinheitlichung (Verbesserung) der Ausbildung der LehrerInnen besteht, nicht vergessen werden.

Auf den Punkt gebracht ist es für mich einfach nicht verständlich, warum eines der reichsten Länder der Welt es für notwendig hält bei den 10-jährigen eine willkürliche Grenze einzuziehen, die darüber entscheidet ob aus diesem Kind einmal ein Wenig- oder ein Vielverdiener wird.

Eine Gemeinschaft sollte danach beurteilt werden wie sie mit den schwächsten Mitgliedern umgeht. Daher und auch weil es sich um unser aller Kinder handelt, sollten wir danach trachten ALLEN optimale Möglichkeiten zu geben sich erfolgreich in unserer Gesellschaft zu verankern.

LieGrü ET
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