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Profil von Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ)

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Es sind 47 Fragen vorhanden:

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THEMA: Bildung und Schulen
06.03.2016
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Bundesminister!
Parallel zu den Bemühungen um die tägliche Turnstunde, wurde die schulautonome Stundentafel in der NMS angepasst/verändert: Die Summe der Wochenstunden im Gegenstand "Bewegung und Sport" wurde von mindestens 12 auf 13 Unterrichtseinheiten erhöht, bei Beibehaltung der Gesamtwochenstundenzahl (120). Was man hier m.E. der Öffentlichkeit verschweigt: Eine Stundenerhöhung in Bewegung und Sport unter diesen Bedingungen führt dazu, dass ein anderer Gegenstand um eine Stunde gekürzt werden muss.
Ich frage mich: Warum erhöht man (auch unter Berücksichtigung der zahlreichen zwischen politischen Parteien geführten Diskussionen rund um Ganztagsschulen und Nachmittagsbetreuung) nicht auch die Gesamtwochenstundenanzahl auf 121 oder mehr? Geht es hier - so hat es zumindest für mich den Anschein - nur darum, Kosten einzusparen und ein Mehr an Turnen (das sich medial gut verkaufen lässt) kostenneutral zu erreichen? Wird bei künftigen Erhöhungen der Mindeststunden, die eventuell bevorstehen, die Gesamtwochenstundenanzahl gleich bleiben?
Ich freue mich sehr über Ihre Antworten!
MFG
Vorname des FragestellersVorname des Fragestellers
08.04.2016
Antwort von Gabriele Heinisch-Hosek

Gabriele Heinisch-Hosek
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

Vielen Dank für Ihr Schreiben an die Frau BM Heinisch-Hosek, das der Abteilung I/1 zur Beantwortung übermittelt wurde.

Zu Ihrer im Zuge der Erhöhung der Wochenstundenzahl für Bewegung und Sport gestellten Frage, warum die Gesamtwochenstundenzahl von 120 nicht erhöht wird, kann Ihnen Folgendes mitgeteilt werden.

Die Erhöhung der Wochenstunden im Fach „Bewegung und Sport“ wurde im demokratischen Diskussionsprozess aufgrund aktueller Daten, die Gesundheit der Schüler/innen betreffend, beschlossen. Dabei stand eine Mehrbelastung der SchülerInnen nie im Raum, da mit einer durchschnittlichen Wochenstundenzahl von 30 Unterrichtsstunden ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen, Hausübungen etc. die Belastung der SchülerInnen ohnehin ausreichend hoch ist.
Es stimmt natürlich, dass durch dieses Anheben der Unterrichtszeit in Bewegung und Sport eine Einsparung von einer Stunde in einem anderen Gegenstand erforderlich ist. Es kann Ihnen aber versichert werden, dass dies an den einzelnen Schulstandorten in hoher Verantwortung geschieht, sodass es zu keinem Verlust an wesentlichen und wichtigen Inhalten kommt.
An eine weitere Änderung der Stundenanzahl in einem anderen Unterrichtsgegenstand ist derzeit nicht gedacht.

Mit freundlichen Grüßen

Wien, 5. April 2016
Für die Bundesministerin:
Mag. Andrea Werner-Thaler
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THEMA: Bildung und Schulen
28.09.2015
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Ministerin Heinisch-Hosek!

Den Informationen entnehme ich, dass der nächste Nationale Bildungsbericht Anfang 2016 veröffentlicht wird.

Ich ersuche BMBF und BIFIE um Auskunft, 

ob die Österreichische Gebärdensprache (als eigenständige Sprache lt. Art. 8 Abs. 3 B-VG anerkannt bzw. als Unterrichtssprache im Rahmen von bilingualen Settings) im Bericht vorkommen wird.

Falls dieser Punkt im Bericht nicht aufscheinen werden, ersuche ich um eine Begründung und welche Maßnahmen aus der Sicht von BMBF bzw. BIFIE notwendig wären, um über die Österreichische Gebärdensprache im Unterricht berichten zu können.

Mit freundlichen Grüßen,
Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
05.11.2015
Antwort von Gabriele Heinisch-Hosek

Gabriele Heinisch-Hosek
Sehr geehrter Herr Ing. Vorname des Fragestellers!

Das Bundesministerium für Bildung und Frauen dankt Ihnen für Ihre Anfrage via der Internetplattform www.meinparlament.at vom 28.9.2015 und darf diesbezüglich Folgendes mitteilen:

In Österreich wird ein Nationaler Bildungsbericht (NBB) seit der erstmaligen Veröffentlichung im Jahr 2009 regelmäßig alle drei Jahre publiziert. Der NBB wird dem Nationalrat vorgelegt und den Stakeholdern und Akteur/inn/en des Österreichischen Bildungswesens aus Schulverwaltung, -praxis und Bildungswissenschaft übermittelt. Darüber hinaus wird der NBB im Internet veröffentlicht und ist kostenfrei für alle Interessierten abrufbar.

Die Themenauswahl wird auf folgende Weise vorgenommen: Die politischen Akteure/innen, vertreten durch das BMBF, formulieren Informationsbedarf und Themenfelder, die durch wissenschaftliche Expert/inn/en – vertreten durch die NBB-Herausgeber/innen und den wissenschaftlichen Beirat des BIFIE – in Hinblick auf ihre Machbarkeit bewertet und in konkrete, wissenschaftliche Themenvorgaben übersetzt werden.

Für den NBB 2015 wurde die Gebärdensprache nicht als eigenständiges Themenfeld identifiziert und wird deshalb nicht im Bericht berücksichtigt.

Aufgrund des erst bevorstehenden Erscheinungstermins der aktuellen Ausgabe des NBB (voraussichtlich Frühjahr 2016) hat der Reflexionsprozess zur Themenauswahl für die nächste Ausgabe des NBB (frühestens 2018) verständlicherweise noch nicht begonnen.

Mit freundlichen Grüßen
Für die Bundesministerin:
Mag. Dominika Raditsch
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THEMA: Frauen und Gleichberechtigung
18.09.2015
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Heutige Presse:
Buben gehen häufiger in Vorschulen
Buben sind häufiger in Sonderschulen
Buben haben um fast 10% weniger Matura

Dagegen
Mädchen werden bei gleicher Kompetenz besser benotet

Sehen SIe hier keinen Handlungsbedarf?
Und warum werden trotz dieser eindeutigen Benachteiligung der Buben weiterhin Mädchen unterstützenden Maßnahmen durchgeführt, und die Buben vernachlässigt? Und zwar von Frau Claudia Schreiner, extra noch unter Hinweise auf diese Studienergebnisse.

Ist das nicht Frauenbevorzugung - und somit eindeutig gesetzlich verboten?
  Antwort von Gabriele Heinisch-Hosek ist noch ausständig
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