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Es sind 3 Fragen vorhanden:

THEMA: Landesverteidigung
15.10.2010
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Kunasek.

Ich hätte eine Frage zu den neuesten Änderungen im Bundesheer.
Mir wurde diese Woche mitgeteilt das ein Teil meiner Nebengebühren bei der nächsten Dienstzuteilung oder ähnlichem gestrichen wird. Für mich ist es unverständlich das es in letzter Zeit anscheinend dazu kommt, das Gehaltskürzungen ohne Einbindung der Gewerkschaft durchgeführt werden. Zwar hat mir mein Personalvertreter versichert etwas dagegen zu tun, aber es lässt mich langsam an eben dieser Vertretung zweifeln. Weiters wird unsere ganze Einheit im Dunklem gelassen. Zur Zeit weiss kein Kollege oder Kamerad ob unsere Einheit aufgelöst wird oder nicht oder ob es für uns andere Möglichkeiten geben wird. Versetzungsanträge werden mittlerweile verschleppt bzw. es wird den Bediensteten und Soldaten im vor hinein erklärt eine Versetzung werde negativ beurteilt. Zur Zeit arbeiten wir mit einem minimalem Postenbesetzungsgrad. Waren vor 10 Jahren noch knapp 40 Personen mit der tatsächlichen Arbeit beschäftigt sind es heute nur mehr 14. Alle Bedienstete bemühen sich redlich die Arbeit weiter plangemäss durchzuführen, aber aufgrund des geringen Personalstand ist die aber leider meiner Meinung nach fast nicht mehr möglich. Dies führe ich auf die vermehrten Krankenstände in Folge von Bandscheibenvorfällen und ähnlicher Belastungsabhängiger Erkrankungen zurück.
Ich hoffe von ihnen eine Antwort zu bekommen, da es mich und meine Kollegen und Kameraden zur Verzweiflung treibt.
Weiters hoffe ich das es in Zukunft wieder möglich wird qualitativ hochwertige Arbeit abzuliefern.

Mit freundlichen Grüssen Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
19.10.2010
Antwort von Mario Kunasek

Mario Kunasek
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

Herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Als aktiver Unteroffizier sind mir Probleme wie Sie von Ihnen geschildert werden durchaus bekannt. Nach Rücksprache mit den Personalvertretern der AUF- AFH wurde mir mitgeteilt dass man sich den von Ihnen beschriebenen Fall konkret anschauen müsste.

Stellungnahmen seitens der Kdt zu Versetzungsanträgen fallen in den meisten Fällen negativ aus. Das ist zwar aus Sicht der Kdt nachvollziehbar, stellt allerdings für die Bediensteten ein Problem dar. Hier kann ich ihnen nur raten mit Ihrer Personalvertretung, wenn nötig auch bis zum Zentralausschuss, die Möglichkeiten des Personalvertretungsgesetzes auszuschöpfen. Eine negative Stellungnahme stellt noch nicht zwingend das "aus" für eine Versetzung dar.

Was die Verunsicherung der Kameraden betreffend der Zukunft Ihrer Einheit betrifft kann ich Ihre Situation nachvollziehen. Die allgemeine Situation des Bundesheeres ist alles andere als positiv: Chronischer Geldmangel, unseriöse Diskussionen über die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht, eine über weite Strecken gescheiterte Reform etc. tragen natürlich zur Verunsicherung bei.

Ich wäre gerne bereit im Zuge eines persönlichen Gespräches Ihre Anliegen weiter zu erörtern und wenn möglich auch gemeinsam mit Spezialisten der AUF-AFH Lösungen zu erarbeiten. Ich bitte Sie daher, sollte ihrerseits Interesse bestehen, mich direkt unter mario.kunasek@fpoe.at zu kontaktieren.

Mit kameradschaftlichen Grüßen,

Mario Kunasek
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THEMA: Landesverteidigung
21.10.2009
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
SERVUS DU DIE 4 NTKP VOM VR1 MÖCHTE VON DIR WISSEN WANN DU DICH FÜR DAS BUNDESKANZLERAMT BEWIRBST LG DEINE KAMERADEN
21.10.2009
Antwort von Mario Kunasek

Mario Kunasek
Lieber Sepp! Geschätzte Kameraden der 4.NTKp!

Ich denke Verteidigungsminister wäre wohl die bessere Lösung. Das was zur Zeit mit dem Bundesheer geschieht ist schon mehr als bedenklich.
Kann Euch aber versprechen, dass ich alles tun werde um Missstände aufzuzeigen und Eure Interessen zu vertreten. Mehr Infos auf:http://www.parlament.gv.at/.../MP_51567/XXIV.shtml oder zur HACKHER-Kaserne:http://www.parlament.gv.at/.../J/J_03133/pmh.shtml oderhttp://www.parlament.gv.at/.../J/J_00439/pmh.shtml

Freue mich auf ein Wiedersehen!

Liebe Grüße,
Mario Kunasek, StWm
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THEMA: Finanzen
15.02.2009
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Nebengebührenwerte - entgegen den ASVG Bestimmungen keine normierte Höchstgrenze bei Pensionshöchstbemessung - Überschreitung einer eventuellen Höchstgrenze keine Relevanz, ungerechte finanzielle Mehrbelastung, sind diesbezüglich Neuregelungen beantragt, geplant bzw liegen bereits konkrete Ergebnisse vor, ab wann sollen allfällige Bestimmungen in Kraft treten, bin mit 01. Oktober 2008 in den Ruhestand getreten, meine Nebengebührenwerte betragen um die 28000 Punkte ???, ergaben sich zwangsläufig aus dienstlichen spontanen Tätigkeiten. Was soll bei Festsetzung und Überschreitung einer Nebengebührenpunktehöchst-grenze geschehen - finanzielle Abgeltung durch den Bund ? Ersuche um Bekanntgabe über den gegenwärtigen Stand der Dinge.
16.02.2009
Antwort von Mario Kunasek

Mario Kunasek
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

Herzlichen Dank für Ihre Anfrage.
Wir wissen um die Problematik betreffend den Nebengebührenwerten im öffentlichen Dienst. Besonders betroffen sind Beamte die im Außendienst tätig sind oder auf viele Überstunden kommen. In der derzeitigen Regelung werden unserer Meinung nach leistungsbezogene und fleißige Bedienstete benachteiligt. Mein Kollege NAbg. Werner Herbert und ich haben daher in der NR- Sitzung am 10.12.08 folgenden Antrag (43/UEA XXIV. GP) eingebracht:

"Die Bundesregierung wird aufgefordert, dem Nationalrat eine Regierungsvorlage vorzulegen, die eine Deckelung der Nebengebührenwerte für Bedienstete des Bundes dahingehend vorsieht, dass wenn die erforderliche Höchstgrenze an Nebengebührenpunkten erreicht ist, keine weiteren Abzüge an Nebengebührenwerten mehr erfolgt."

Dieser Antrag wurde von FPÖ und BZÖ unterstützt, fand aber auf Grund der Ablehnung seitens Grüne, SPÖ und ÖVP keine Mehrheit.

Es gab im Jahr 2005 zwar insofern eine Änderung dass für alle Bediensteten im öffentlichen Dienst die nach 2005 eintreten keine Wertung der Nebengebühren mehr vorgesehen ist, von dieser Regelung sind allerdings jene welche bereits vorher in einem entsprechenden Dienstverhältnis waren nicht betroffen.

Ich sehe leider derzeit auf Grund der Haltung von SPÖ, ÖVP und Grüne kaum Möglichkeiten hier eine Änderung herbeizuführen, kann Ihnen aber versprechen, dass wir auch weiterhin für eine entsprechende Lösung eintreten werden. Für weitere Fragen und Informationsaustauch stehe ich natürlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
Mario Kunasek
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