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Tag: Leistung

Es sind 48 Fragen vorhanden:

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THEMA: Bildung und Schulen
09.07.2015
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Bundesminister!

Ich hab mich an der Pädagogischen Hochschule OÖ für eine Weiterbildung zur Theaterpädagogik angemeldet welche am 25.09.2015 beginnt.
Die Weiterbildung dauert 2 Semester, es sind dafür 15 ECTS Punkte vorgesehen.
Nun habe ich ein Problem mit der Erbringung des Leistungsnachweises von 8 ECTS Punkten je Semester, da ich für die Weiterbildung ja in Summe nur 15 ECTS Punkte erreiche.
Laut AMS kann es nun sein, das mir die Bildungskarenz aufgrund des einen fehlenden ECTS Punktes nicht bewilligt wird.
Ist sinnvoll aufgrund des einen fehlenden ECTS Punktes mich an einer weiteren Ausbildung anzumelden, oder wird es für das 2 Semester ausreichend sein den Lehrgangsabschluss mit der schriftlichen Projektarbeit zu bestätigen.

Mit freundlichen Grüßen
Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
03.08.2015
Antwort von Rudolf Hundstorfer

Rudolf Hundstorfer
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers,

zu Ihrer konkreten Anfrage bezüglich der Erbringung eines Leistungsnachweises in Ihrer Bildungskarenz würde ich Ihnen gerne folgendes mitteilen:

Der Gesetzgeber sieht in § 26 Abs. 1 Z 5 AlVG für Weiterbildungsmaßnahmen, die in Form eines Studiums erfolgen, nach jeweils sechs Monaten (einem Semester) den Nachweis von abgelegten Prüfungen in einem Ausmaß von 8 ECTS-Punkten vor. Darüber hinaus genügt aber auch ein anderer geeigneter Erfolgsnachweis (wie beispielsweise die Ablegung der Diplomprüfung oder des Rigorosums oder die Bestätigung des Fortschrittes und zu erwartenden positiven Abschlusses einer Diplomarbeit oder sonstigen Abschlussarbeit). Diese Bestimmung wurde eingefügt, um auch für Phasen eines Studiums, in denen keine Prüfungen mehr zu absolvieren sind, etwa weil an der Abschlussarbeit gearbeitet wird, den Bezug von Weiterbildungsgeld zu ermöglichen.

Sollten Sie in Ihrem Studium eine Abschlussarbeit schreiben, so reicht die Bestätigung über diese für das gesetzlich Geforderte daher aus. Sie können statt dessen aber auch (zusätzlich) ein Wahl- oder Freifach zu Ihrem Studium besuchen und absolvieren, wenn Sie dies vorziehen.

Für einen erfolgreichen Abschluss Ihres Studiums der Theaterpädagogik wünsche ich Ihnen alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen,
Rudolf Hundstorfer
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THEMA: Arbeit
30.06.2015
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Staatssekretärin Steßl,

Ich wurde darauf hingewiesen, daß Sie die richtige Ansprechperson für meine ursprünglich an den Finanzminister gestellte Frage sind, und würde über Information diesbezüglich bitten:

Ist es richtig, daß viele Beamte, die an Computern arbeiten, im Jahr 2015 eine sogenannte Bildschirmzulage erhalten? Und ist es richtig, daß Beamte, die Schreibtätigkeiten ausführen, im Jahr 2015 eine sogenannte Erschwernis- und Mehrheitszulage für die Arbeit an mechanischen Schreibmaschinen erhalten?

Können Sie mir bitte mitteilen, wie viele Beamte in Bundes- und Landesorganisationen diese Zulage erhalten und was diese Zulagen insgesamt (Bund, Länder, Gemeinden) kosten?

Sollte es der Fall sein, daß Beamte diese Zulagen im 21. Jahrhundert erhalten, in dem jeder Büroangestellte an einem Bildschirm und an einer Tastatur arbeitet, würde ich Sie um Ihre Einschätzung bitten, wann diese Zulagen wegfallen können um bei dem Punkt "Einsparungen in der Verwaltung" erste Schritte zu setzen. Die Zulage für Schreibarbeiten war vor dem Computerzeitalter für die „erhebliche Belastung der Handgelenke“ gedacht, ich denke, daß dies wohl nicht mehr zutrifft.

Vielen Dank

Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
29.07.2015
Antwort von Sonja Steßl

Sonja Steßl
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers,

Vielen Dank für ihre Anfrage zum Thema Zulagen im Öffentlichen Dienst.

Ich kann Sie darüber informieren, dass im Bundesdienst keine "Bildschirmzulage" besteht und auch nie bestanden hat. Eine Zulage für die Arbeit an mechanischen Schreibmaschinen existiert ebenfalls nicht mehr. Es gibt laut mir vorliegenden Informationen lediglich in einigen Ministerien eine Zulage für mengenmäßige Mehrarbeit, als sogenannte "Schreibdienstvergütung" für Schreibkräfte, beispielsweise für das Schreiben von Urteilen oder Einvernahmen. Es wird damit jedenfalls keine Zulage rein für das Arbeiten am PC und mit Tatstatur gewährt. Im Bundeskanzleramt gibt es diese Vergütung nicht. Zur Verbreitung insgesamt in anderen Ressorts, Ländern und Gemeinden liegen uns im BKA keine Zahlen vor.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser Antwort weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Mag. Sonja Steßl,
Staatssekretärin für Verwaltung und Öffentlichen Dienst,
Bundeskanzleramt
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THEMA: Kultur, Medien und Religion
03.06.2015
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Minister!

Recht überrascht war ich gestern, als ich in der Zeitung gelesen habe, daß man in Österreich wirklich ein Leistungsschutzrecht nach deutschem Vorbild einführen will, nach dem Suchmaschinen wie Google oder Newsaggregatoren in Zukunft dafür, daß sie die Presseerzeugnisse "aufbereiten", zahlen sollen.
Das heißt dann wohl, daß ein Verlag, der seine Inhalte frei verfügbar ins Netz stellt, dafür von Suchmaschinenbetreibern Geld bekommen soll, daß diese Einträge über die Suchmaschine gefunden werden können.

Meine Frage dazu: Nachdem man sich hier am deutschen Vorbild orientiert, hat man sich auch darüber informiert, welche Auswirkungen dieses Gesetz bei unserem nördlichen Nachbarn in der Praxis hat?

Das Resultat in Deutschland war nämlich nicht etwa, daß große Suchmaschinenbetreiber wie Google jetzt zahlen, sondern Google hat die betroffenen Einträge nur mehr ohne die sogenannten Snippets dargestellt, das sind kleine Textauszüge, an denen der Benutzer sieht, worum es in dem verlinkten Artikel geht. Das hat aber dazu geführt, daß diese Seiten massiv an Aufrufen und damit an Werbeeinnahmen verloren haben. Daher haben nahezu alle Verlage und Zeitungen in Deutschland Google das Recht erteilt, die Snippets ohne finanzielle Gegenleistung wieder darzustellen. Was die großen Suchmaschinenanbieter betrifft, ist das Leistungsschutzrecht in Deutschland daher mittlerweile totes Recht. (Übrigens hätten deutsche Politiker und Verlage das auch vorher wissen können, etwas Ähnliches ist nämlich m.W. vor Jahren auch schon in Belgien passiert.)

Andererseits wollen die Verlage zwar von Google kein Geld, aber dafür von kleinen Suchmaschinen und Newsaggregatoren, die sich das aber nicht leisten können, und ihre Seiten daher dicht machen.

Hochachtungsvoll
Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
19.06.2015
Antwort von Josef Ostermayer

Josef Ostermayer
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

Im Auftrag von Bundesminister Dr. Ostermayer darf ich Ihnen für Ihr Schreiben danken. Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass die Einführung eines Leistungsschutzrechtes im Rahmen des Urheberrechts in den Zuständigkeitsbereich des Bundesministers für Justiz fällt und darüber hinaus auch der Europäischen Kommission zur Behandlung vorgelegt werden muss. Sie erreichen das Justizministerium unter folgenden Kontaktdaten:
Bundesministerium für Justiz
Museumstraße 7
1070 Wien
Service-Telefonnummer: 0800 99 99 99
E-Mail Kontaktformular: https://www.justiz.gv.at/web...ault/kontakt.de.html

Es ist weiters zutreffend, dass Dr. Ostermayer sich als zuständiger Medienminister für ein Leistungsschutzrecht für Zeitungen und Zeitschriften einsetzt. Journalistinnen und Journalisten leisten wertvolle geistige Arbeit. Diese muss auch entsprechend entlohnt werden können. Verlegern soll daher durch die gesetzliche Regelung ein Instrumentarium in die Hand gegeben werden, um mit Suchmaschinenbetreibern und Newsaggregatoren, die sich alleine auf die Wiedergabe von Inhalten anderer Anbieter spezialisieren, vertragliche Regelungen über die Verwendung dieser Inhalte zu schließen. Auch Journalistinnen und Journalisten als den Urhebern muss dabei eine entsprechende Vergütung zukommen.

Durch eine faire Verhandlungsbasis sollen ein gemeinsames Teilhaben an der Wertschöpfung, die aus journalistischen Inhalten generiert wird, ermöglicht und die plurale österreichische Medienlandschaft nachhaltig abgesichert werden.


Im Auftrag von Herrn Mag. Schmidt

Mit freundlichen Grüßen
Philip Teuschl
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