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Tag: Leistung

Es sind 49 Fragen vorhanden:

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THEMA: Wissenschaft und Universitäten
01.02.2016
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Strolz,

ich bin seit dem Sommersemester 2015 ordentliche Studentin der Uni Wien im Fach Soziologie. Seit 1. Juli 2015 bin ich für ein Jahr auf Bildungskarenz. Dieser Zeitpunkt war für meinen Arbeitgeber optimal. Mir wurde mündlich mitgeteilt, dass ich während der Vorlesungsfreien Zeit durchaus meine Bildungskarenz beginnen kann, wenn ich bereits studiere. Dies wurde mir ebenfalls durch einen Beitrag vom Herrn Hundstorfer (vom 22.04.14 - http://www.meinparlament.at/frage/8329/ ) bestätigt. Das ams hat meinen Erfolgsnachweis über 14 ECTS Punkten des SS15 zu Beginn meiner Bildungskarenz erhalten. Mitte Jänner bekam ich die Benachrichtigung, das meine Bezüge eingestellt worden sind, da ich bis zum 31.12.15 einen Nachweiß hätte vorweisen müssen.

Tatsächlich sind seit dem 01.07.15 sechs Monate vergangen, allerdings habe ich auch hier erfahren (siehe Beitrag 16.06.14 Herrn Hundstorfer - http://www.meinparlament.at/frage/8490/ ) das der Nachweis zum Ende des Semesters ODER nach sechs Monaten erfolgen muss. Ich habe meine drei Prüfungen am 25.1., 26.1. und 28.1.16 abgelegt und warte auf die Ergebnisse. Ich bin seit Anfang Jänner mit dem Ams im Email Verkehr und habe ihnen unter anderem eine schriftliche Bestätigung der Uni Wie über Zeiten meiner abgelegten Prüfungen, mit dem Hinweis das die Korrektur ca 4 Wochen dauert, geschickt. Dies sei nicht ausreichend und sie würden meine Bezüge einstellen. Auf die Frage wie diese Bestätigung auszusehen hat bekam ich keine Antwort.

Meine Frage ist, ob dies denn seitens dem ams möglich ist und wenn ja, ob ich meine Bezüge wieder erhalte sobald ich Ende Februar meine Ergebnisse der abgelegten Prüfungen (insgesamt 15ECTS) erhalte und vorweise?

Ich bin sehr verärgert über den Verlauf, da mir zu Beginn zugesichert wurde, dass es kein Problem sei ab dem 1 Juli meine Bildungskarenz anzutreten, da ich zu jenem Zeitpunkt ordentliche Studierende war.

Ich hoffe sie können mir weiter helfen und bedanke mich herzlichst!
Mit freundlichen Grüßen, Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
11.02.2016
Antwort von Matthias Strolz

Matthias Strolz
Liebe Frau Vorname des Fragestellers,

Ihre Verärgerung ist durchaus verständlich und vor allem in der Kommunikation, scheinen hier einige Fehler passiert zu sein.
Nach einer ersten Prüfung der Lage, erscheint es, dass entweder bis zum Ende des Semesters bzw. spätestens nach 6 Monaten eine Prüfung positiv abgelegt werden muss. D.h. wenn Sie ab 1.7. in Bildungskarenz waren, hätten Sie bis spätestens 31.12. eine Prüfung ablegen müssen. Auch wenn Sie anführen, dass das AMS am Beginn der Bildungskarenz einen Nachweis zu abgelegten Prüfungen im Sommersemester 2015 erhalten hat, so müssen die Prüfungen nach dem 1.7. abgelegt worden sein. Waren diese Prüfungen des Sommersemesters 2015 vor dem 1.7. können diese leider nicht als Prüfungen, die für die Bildungskarenz nötig sind, anerkannt werden. Sollten die Prüfungen tatsächlich nach dem 1.7. stattgefunden haben, handelt es sich um einen Fehler des AMS.

Allerdings können Sie versuchen Nachsichtsgründe geltend zu machen. Diese Nachsichtsgründe müssten allerdings vom AMS anerkannt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Georg Dechant
Parlamentarischer Mitarbeiter Klubobmann Matthias Strolz
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THEMA: Bildung und Schulen
09.07.2015
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Bundesminister!

Ich hab mich an der Pädagogischen Hochschule OÖ für eine Weiterbildung zur Theaterpädagogik angemeldet welche am 25.09.2015 beginnt.
Die Weiterbildung dauert 2 Semester, es sind dafür 15 ECTS Punkte vorgesehen.
Nun habe ich ein Problem mit der Erbringung des Leistungsnachweises von 8 ECTS Punkten je Semester, da ich für die Weiterbildung ja in Summe nur 15 ECTS Punkte erreiche.
Laut AMS kann es nun sein, das mir die Bildungskarenz aufgrund des einen fehlenden ECTS Punktes nicht bewilligt wird.
Ist sinnvoll aufgrund des einen fehlenden ECTS Punktes mich an einer weiteren Ausbildung anzumelden, oder wird es für das 2 Semester ausreichend sein den Lehrgangsabschluss mit der schriftlichen Projektarbeit zu bestätigen.

Mit freundlichen Grüßen
Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
03.08.2015
Antwort von Rudolf Hundstorfer

Rudolf Hundstorfer
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers,

zu Ihrer konkreten Anfrage bezüglich der Erbringung eines Leistungsnachweises in Ihrer Bildungskarenz würde ich Ihnen gerne folgendes mitteilen:

Der Gesetzgeber sieht in § 26 Abs. 1 Z 5 AlVG für Weiterbildungsmaßnahmen, die in Form eines Studiums erfolgen, nach jeweils sechs Monaten (einem Semester) den Nachweis von abgelegten Prüfungen in einem Ausmaß von 8 ECTS-Punkten vor. Darüber hinaus genügt aber auch ein anderer geeigneter Erfolgsnachweis (wie beispielsweise die Ablegung der Diplomprüfung oder des Rigorosums oder die Bestätigung des Fortschrittes und zu erwartenden positiven Abschlusses einer Diplomarbeit oder sonstigen Abschlussarbeit). Diese Bestimmung wurde eingefügt, um auch für Phasen eines Studiums, in denen keine Prüfungen mehr zu absolvieren sind, etwa weil an der Abschlussarbeit gearbeitet wird, den Bezug von Weiterbildungsgeld zu ermöglichen.

Sollten Sie in Ihrem Studium eine Abschlussarbeit schreiben, so reicht die Bestätigung über diese für das gesetzlich Geforderte daher aus. Sie können statt dessen aber auch (zusätzlich) ein Wahl- oder Freifach zu Ihrem Studium besuchen und absolvieren, wenn Sie dies vorziehen.

Für einen erfolgreichen Abschluss Ihres Studiums der Theaterpädagogik wünsche ich Ihnen alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen,
Rudolf Hundstorfer
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THEMA: Arbeit
30.06.2015
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Staatssekretärin Steßl,

Ich wurde darauf hingewiesen, daß Sie die richtige Ansprechperson für meine ursprünglich an den Finanzminister gestellte Frage sind, und würde über Information diesbezüglich bitten:

Ist es richtig, daß viele Beamte, die an Computern arbeiten, im Jahr 2015 eine sogenannte Bildschirmzulage erhalten? Und ist es richtig, daß Beamte, die Schreibtätigkeiten ausführen, im Jahr 2015 eine sogenannte Erschwernis- und Mehrheitszulage für die Arbeit an mechanischen Schreibmaschinen erhalten?

Können Sie mir bitte mitteilen, wie viele Beamte in Bundes- und Landesorganisationen diese Zulage erhalten und was diese Zulagen insgesamt (Bund, Länder, Gemeinden) kosten?

Sollte es der Fall sein, daß Beamte diese Zulagen im 21. Jahrhundert erhalten, in dem jeder Büroangestellte an einem Bildschirm und an einer Tastatur arbeitet, würde ich Sie um Ihre Einschätzung bitten, wann diese Zulagen wegfallen können um bei dem Punkt "Einsparungen in der Verwaltung" erste Schritte zu setzen. Die Zulage für Schreibarbeiten war vor dem Computerzeitalter für die „erhebliche Belastung der Handgelenke“ gedacht, ich denke, daß dies wohl nicht mehr zutrifft.

Vielen Dank

Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
29.07.2015
Antwort von Sonja Steßl

Sonja Steßl
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers,

Vielen Dank für ihre Anfrage zum Thema Zulagen im Öffentlichen Dienst.

Ich kann Sie darüber informieren, dass im Bundesdienst keine "Bildschirmzulage" besteht und auch nie bestanden hat. Eine Zulage für die Arbeit an mechanischen Schreibmaschinen existiert ebenfalls nicht mehr. Es gibt laut mir vorliegenden Informationen lediglich in einigen Ministerien eine Zulage für mengenmäßige Mehrarbeit, als sogenannte "Schreibdienstvergütung" für Schreibkräfte, beispielsweise für das Schreiben von Urteilen oder Einvernahmen. Es wird damit jedenfalls keine Zulage rein für das Arbeiten am PC und mit Tatstatur gewährt. Im Bundeskanzleramt gibt es diese Vergütung nicht. Zur Verbreitung insgesamt in anderen Ressorts, Ländern und Gemeinden liegen uns im BKA keine Zahlen vor.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser Antwort weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Mag. Sonja Steßl,
Staatssekretärin für Verwaltung und Öffentlichen Dienst,
Bundeskanzleramt
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