Fragen

Geben Sie hier einfach Ihren Namen und E-Mail Adresse an, um benachrichtigt zu werden, sobald eine Antwort zur Frage vorliegt:


Mit folgendem Link können Sie die Frage/Antwort direkt aufrufen:

Fragen werden nach folgenden Kriterien gefiltert:

Tag: Leistung

Es sind 24 Fragen vorhanden:

Seiten (8): [1] 2 3 4 nächste » ... letzte »
THEMA: Finanzen
10.04.2014
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
hr geehrter Herr Dr. Spindelegger,

ich verweise auf eine am 24.02.2014 gestellte Frage und der damit zusammenhängenden Antwort vom 10.04.2014 und erlaube mir die ursprünglich gestellte Frage anders zu formulieren, da diese offensichtlich nicht geeignet war Ihnen eine Antwort zum Thema zu ermöglichen. (Link zur ursprünglichen Frage: http://www.meinparlament.at/frage/8121/ )

Wie ist der vom ursprünglichen Fragesteller angeführte Sachverhalt rechtlich gelagert bzw. wie ist die Arbeitnehmerveranlagung prinzipiell zu berechnen, wenn man die konkreten Zahlen und die Namen außer Acht lässt?

Mit anderen Worten:
Greift hier nicht das Urteil des VwGH vom 20.7.1999, was (nach meiner Interpretation) bedeuten würde, dass die geleichzeitig erhaltene Transferleistungen nicht zur Ermittlung der Steuerprogression heranzuziehen sind? Falls dies nicht so ist, wie ist dann dieses Urteil andernfalls zu verstehen bzw. wie ist dieses auf eine durchzuführende Arbeitnehmerveranlagung anzuwenden? Eine Grundsatzberechnung für die Veranlagung bei in Anspruch nahme von Bildungsteilzeit, unter Berücksichtigung des VwGH-Urteils (worum es hier eigentlich grundsätzlich geht) wäre sinnvoll und wünschenswert.

Mit bestem Dank im Vorhinein,
Mit freundlichen Grüßen

Ing. Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
  Antwort von Michael Spindelegger ist noch ausständig
Drucken   E-Mail   Link
Facebook   Twitter
Benachrichtigen Benachrichtigen wenn Antwort vorliegt
THEMA: Bildung und Schulen
10.04.2014
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Bundesminister!

Ich bin derzeit angestellt und möchte zur Absolvierung eines Master-Studiums die Bildungskarenz beantragen. Die Bildungskarenz soll mit 1. Juli 2014 beginnen, da dies ein akzeptabler Zeitraum für meinen Arbeitgeber wäre.

Mein Problem ist nun, dass das von mir bevorzugte Studium erst im November 2014 beginnt. Meines Wissens nach müsste zum Bezug des Weiterbildungsgeldes ein Nachweis in Höhe von 8 ECTS spätestens nach 6 Monaten ab Antritt der Bildungskarenz erfolgen - somit bis 1.1.2015. Leider ist es mir nicht möglich bis dahin den erforderlichen Leistungsnachweis zu erbringen, da die Prüfungen voraussichtlich erst Ende Jänner statt finden.

Können Sie mir bitte mitteilen, ob der Beginn des Studiums 4 Monate nach Start der Bildungskarenz möglich ist? Verliere ich Anspruch auf Weiterbildungsgeld, wenn ich nach der Frist von 6 Monaten die erforderlichen Leistungsnachweise erbringe?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Hochachtungsvoll
Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
22.04.2014
Antwort von Rudolf Hundstorfer

Rudolf Hundstorfer
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers,

bei einer Bildungskarenz gemäß § 11 AVRAG muss die Teilnahme an einer im Wesentlichen der Dauer der Bildungskarenz entsprechenden Weiterbildungsmaßnahme nachgewiesen werden, d. h. die Bildungsmaßnahme muss sich im Wesentlichen mit der Dauer der vereinbarten Bildungskarenz decken.

Weiterbildungsfreie Zeiten während der Bildungskarenz sind nur in Ausnahmefällen zulässig und zu begründen. Anerkannt werden notwendige Vorlaufzeiten, wie die Anreise zum möglicherweise vom Wohnort weit entfernten Bildungsort, Ferienzeiten oder die für die Rückkehr an den Wohnort benötigte Nachlaufzeit und stellen eine zulässige Ausnahme von der zeitlichen Übereinstimmung zwischen Karenzierung und Bildungsmaßnahme dar.

Das Weiterbildungsgeld gebührt bei einer durchgehenden Bildungskarenz von einem Jahr für die Zeit der Vor- bzw. Nachbereitung im Höchstausmaß von jeweils vier Wochen. Wird die Bildungskarenz in Teilen in Anspruch genommen, so steht in jedem Karenzteil für Vor- bzw. Nachbereitungszeiten jeweils höchstens eine Woche zur Verfügung.

Im Falle eines Studiums kann das Weiterbildungsgeld nur dann mit der vorlesungsfreien Zeit beginnen, wenn bereits laufend ein Studium betrieben wird. Dabei liegt es am/an der LeistungsbezieherIn nach sechs Monaten den erforderlichen Erfolgsnachweis vorzulegen. Die Inanspruchnahme des Weiterbildungsgeldes ausschließlich für die vorlesungsfreie Zeit beziehungsweise ein Bezugsbeginn mit der vorlesungsfreien Zeit, wenn das Studium erst im nächsten Semester begonnen wird, ist nicht möglich. Im letzteren Fall ist lediglich ein Bezugsbeginn im Rahmen der zulässigen Vorbereitung möglich.

Die von Ihnen beschriebene Vorgangsweise wird nach den jetzt vorliegenden Informationen leider nicht zum gewünschten Erfolg führen, es sei denn, Sie besuchen noch vor Beginn Ihres Studiums eine andere Weiterbildungs- bzw. Kursmaßnahme oder Sie vereinbaren mit Ihrem Dienstgeber einen späteren Beginn der Bildungskarenz.

Zu Ihrer Frage betreffend den Erfolgsnachweis bei Studium muss ich darauf hinweisen, dass die gesetzlichen Bestimmungen nach spätestens sechs Monaten die Vorlage eines derartigen Nachweises vorsehen. Wird der Nachweis nicht erbracht besteht, geht der Anspruch auf das Weiterbildungsgeld für die weitere mögliche Bezugsdauer verloren. Liegen aber berücksichtigungswürdige Gründe für die Nichterbringung der erforderlichen Nachweise vor, so etwa bei längerer Erkrankung oder nicht vorhersehbaren Verzögerungen bei der Ablegung von Prüfungen, kann das Arbeitsmarktservice den Anspruchsverlust nachsehen.

In jedem Fall empfehle ich Ihnen vor Beginn einer Bildungskarenz mit der zuständigen regionalen Geschäftsstelle des Arbeitsmarktservice (AMS) Kontakt aufzunehmen, da diese unter Berücksichtigung aller notwendigen Informationen die erforderlichen Voraussetzungen zum Bezug des Weiterbildungsgeldes wie z. B. ein vorangehendes durchgehendes sechsmonatiges Dienstverhältnis zum selben Dienstgeber prüfen und Sie im Detail beraten kann!

Mit freundlichen Grüßen,
Rudolf Hundstorfer
Drucken   E-Mail   Link
Facebook   Twitter
lesenswert (4) Empfehlungen
THEMA: Familie
01.04.2014
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Minister Karmasin!

Sie tragen wiederholt vor sich folgenden Satz her: "Familie ist dort, wo sich Menschen wohl fühlen". Die Werbebranche spielt mit solchen Aussagen; suggeriert z.B., dass man sich bei diversen amerikanischen Schnellimbissketten auch irgendwie "wohl fühlt". Es gibt Menschen, denen in solchen Örtlichkeiten wirklich warm ums Herz wird, aber auch sonst ist es unglaublich weiträumig, was Sie unter "Familie" verstehen. Jemand kann sich in einem Schwimmbad wohlfühlen, in einem Möbelgeschäft, in einem Autohaus, auf einer Parkbank usw. Bloß: Was ist daran Familie? Ist Familie nicht viel mehr derjenige Hort innerhalb der Gesellschaft, die die einzig wirklich relevante politische Frage beantworten kann: Wie sieht Österreich in Zukunft aus? Ich frage mich als 25-Jähriger: In welchem Land werden einmal meine Kinder bzw. Kindeskinder leben? Wo steht Österreich volklich in 100 oder 200 Jahren? Statt uns diese vitale Frage (gerade ob der schockierenden Fertilitätsrate!) zu stellen, werden in Medien und von Ihnen Probleme von sexuellen Minderheiten wochenlang thematisiert. Diese Debatten kommen so promiment vor, dass sie viel wichtigere Aspekte (s.o.) überlagern. Eines nämlich ist gewiss: Das organische Fortbestehen des Volkes garantieren die unterdotierten und minderbeachteten heimischen Vater-Mutter-Kinder-Familien. Sollten Sie nicht viel mehr dieses Ideal hochhalten? Wir brauchen endlich in Denken in Generationen!
04.04.2014
Antwort von Sophie Karmasin

Sophie Karmasin
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers,

Ich danke Ihnen für Ihre E-Mail. Für mich muss „Familie“ individuell bleiben und ist daher der Ort, wo sich die Menschen individuell „wohl fühlen“. Die Eltern sollen eine echte Wahlfreiheit haben, damit sie frei entscheiden können, welches Familienmodell sie wählen wollen und ob und wann bzw. in welchem Ausmaß sie in den Beruf zurückkehren möchten. Sämtliche Konzepte sollen nicht nur möglich, sondern auch gesellschaftlich akzeptiert sein. Wahlfreiheit als Folge unterschiedlicher Lebensentwürfe entspricht den Bedürfnissen und Anforderungen unserer Zeit. Familie bringt allen was, es sichert die Zukunft unserer Gesellschaft (Pensionen, Unternehmen, Fachkräftemangel, Innovationen, Neugründungen, dem gesellschaftlichen Klima etc.). Eine familienfreundliche Gesellschaft ist auch eine Gesellschaft des Zusammenhaltes, der gegenseitigen Hilfe, des Engagements und des Respekts gegenüber anderen Formen des Zusammenlebens.

Mit besten Grüßen,

Sophie Karmasin
Drucken   E-Mail   Link
Facebook   Twitter
lesenswert (2) Empfehlungen
Seiten (8): [1] 2 3 4 nächste » ... letzte »