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Tag: Sparpaket

Es sind 57 Fragen vorhanden:

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THEMA: Arbeit
04.03.2012
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Guten Tag, Hr. Lipitsch!

Ist es richtig das auch in Zukunft das Blocken der Altersteilzeit möglich sein wird?
( lt. Bericht der Kronenzeitung vom Sonntag 4. März 2012 sollte dies weiterhin möglich sein )
Danke im Voraus für die Antwort!

mfg
Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
07.03.2012
Antwort von Hermann Lipitsch

Hermann Lipitsch
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers,

ja es ist richtig dass die Blockvariante weiterhin Geltung haben wird jedoch mit einem Zusatz dass der Arbeitgeber eine Person als Ersatzarbeitskraft einstellen wird müssen. Der genaue Gesetzestext wird morgen vorliegen und dann in den jeweiligen Ausschüssen beraten werden und sollte am 28/29. März dann im Nationalrat beschlossen werden. Sollte es in Ihrem Fall genauerer Information bedürfen dann biete ich Ihnen an mich persönlich unter der Mailadresse hermann.lipitsch@vida.at zu kontaktieren um dann einen Gesprächstermin vereinbaren zu können da ich ja ebenfalls im Drautal wohnhaft bin.

Mit freundlichen Grüßen
Lipitsch Hermann
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THEMA: Senioren
28.02.2012
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Bundesminister,

Mit meinem Arbeitgeber habe ich vor einiger Zeit folgende Vereinbarung getroffen: Ich gehe 11/2015 mit 62 Jahren in die Korridorpension, mein Arbeitgeber unterstützt mich finanziell beim Nachkauf der fehlenden Versicherungsmonate. Hierzu läuft seit über einem Jahr ein Ratenzahlungsprogramm an die PVA.

Die Reformvorhaben der Bundesregierung machen diesen laufenden und kostspieligen Vorgang zu Makulatur. Meine Frage: Wird die neue Regelung nur für mich gelten, oder auch für meinen Arbeitgeber? Muss mein Arbeitgeber mich jetzt bis zur Erfüllung der neuen Bedingungen beschäftigen, oder kann er auf meine Unterschrift pochen und mich mit nur 450 Beitragsmonaten 11/2015 vor die Tür setzen?

MIt freundlichen Grüßen,
Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
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THEMA: Finanzen
28.02.2012
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Fr.Min!

Sie sagen in der "Presse am Sonntag" v. 19.2.2012, dass die Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage in der Sozialvers. gerechtfertigt ist und dass diese Erhöhung auch höhere Pensionen bewirkt. Kann schon sein, sie wissen aber auch, dass Höchstpensionen in der Folge laufend weniger angehoben werden. Da diese Höchstpensionsbezieher aber sicher Gestopfte sind ist dies offensichtlich ihrer Ansicht sicher gerechtfertigt. Dazu können Sie sich eine Stellungnahme ersparen.

Ich hätte jedoch von Ihnen beantwortet, ob auch der Mitgliedsbeitrag zur Arbeiterkammer entsprechend der Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage angehoben wird? Falls ja, handelt es sich dabei Ihrer Ansicht nach auch um Sparmaßnahmen?

Vielen Dank für eine Antwort

Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
04.04.2012
Antwort von Johanna Mikl-Leitner

Johanna Mikl-Leitner
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

Vielen Dank für Ihr Schreiben vom 28.02.2012 an Frau Bundesministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner, die mich als zuständige Referentin darum gebeten hat, Ihnen zu antworten. Innenministerin Mikl-Leitner hat in Ihrer Funktion als ÖAAB-Bundesobfrau in dem von Ihnen zitierten Artikel in der „Presse am Sonntag" vom 19.02.2012 zum Reformpaket Stellung genommen. Erlauben Sie mir Ihre Anfrage wie folgt zu beantworten:

Das Reformpaket – das zu einem überwiegenden Teil ausgabenseitig wirkt – sieht unter anderem Maßnahmen vor, um auch in Zukunft die Pensionen zu sichern. Heute gehen die Österreicherinnen und Österreicher im Schnitt mit 58 Jahren in Pension. Damit liegt Österreich im europäischen Vergleich auf dem vorletzten Platz beim faktischen Pensionsantrittsalter. Bei einer Lebenserwartung von 81 Jahren, hat man am letzten Arbeitstag daher durchschnittlich 23 Jahre Pension vor sich. Im Jahr 1970 sah das Bild noch ganz anders aus: Gearbeitet wurde damals im Schnitt bis 62 und bei einer Lebenserwartung von 75 Jahren haben die Menschen etwa 13 Jahre lang Pension bezogen.

So wird unser System langfristig unfinanzierbar. Deshalb braucht es hier Reformen. Das faktische Pensionsantrittsalter muss steigen. Die Maßnahmen des Reformpakets sollen diese Entwicklung unterstützen. Die Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage um 90 Euro ist eine Maßnahme, die budgetentlastend ist. Dadurch sollen im Jahr 2013 in etwa 51,8 Mio. Euro, im Jahr 2014 ca. 53,9 Mio. Euro, im Jahr 2015 ca. 55,3 Mio. Euro und im Jahr 2016 ungefähr 57,4 Mio. Euro eingenommen werden.

Monatliche Höchstbeitragsgrundlagen gibt es in der Krankenversicherung, in der Unfallversicherung, in der Pensionsversicherung, in der Arbeitslosenversicherung, für den Zuschlag nach dem Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetz, für den Wohnbauförderungsbeitrag, für den Schlechtwetterentschädigungsbeitrag, für den Nachtschwerarbeits-Beitrag und für die Arbeiterkammerumlage.

Durch die Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage wird auch die Arbeiterkammerumlage entsprechend an die Höchstbeitragsgrundlage angepasst. Die zusätzlichen AK-Einnahmen, die durch diese Erhöhung lukriert werden, in etwa 1,3 Millionen Euro, werden die Arbeiterkammern für Arbeitsmarktförderungen und für eine Stärkung des Konsumentenschutzes zur Verfügung stellen: 50 Prozent werden jährlich für neue regionale Arbeitsmarktprojekte gewidmet, die gemeinsam mit dem AMS in den Bundesländern entwickelt werden. Und 50 Prozent sollen für konsumentenpolitische Projekte verwendet werden.

Mit nochmaligem Dank für Ihr Schreiben verbleibe ich

mit den besten Grüßen,
Mag. Nikola König
Politische Referentin
ÖAAB
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