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| THEMA: Familie | |
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07.05.2013 Frage von |
Sehr geehrter Herr Minister Spindelegger, warum ist im Kindergartengesetz die Änderung der Betreuungszeiten nur zum 1. Dez und 1. März möglich? Sollte es nicht auch ein Anliegen der Gesetzgebung sein, die Kinderbetreuungszeiten für Familien flexibler zu gestalten - vor allem in Hinblick auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Mit freundlichen Grüßen |
| Antwort ist noch ausständig | |
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| THEMA: Familie | |
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27.06.2012 Frage von |
Sehr geehrte Frau Heinisch-Hosek Wie stellt sich die Politik unseres Landes vor Kinder und Beruf zu vereinen? Ich, 24 Jahre, Angestellte bei den Öbb im Schichtdienst, habe im Februar diesen Jahres meinen Sohn Paul zu Welt gebracht. Da es mir und meinem Lebensgefährten (ebenfalls angestellt bei den Öbb im Schichtdienst), aus finanziellen Gründen nicht möglich ist eine längere Karenzzeit als 12 Monate in Anspruch zu nehmen, muss ich also ab Februar 2013 wieder arbeiten gehen. Ich habe meinen Sohn bereits im April für zwei Städtischen Kinderkrippen angemeldet, jedoch würde mir gleich gesagt, dass es keine freien Plätze mehr gäbe. Seitdem hänge ich hinterm Telefon und versuche privat einen Betreuungsplatz zu bekommen, sowohl bei privaten Kinderkippen als auch bei Tagesmüttern. Jedoch blieb dies bisher alles ohne Erfolg. Nun zu meiner Frage : Wie stellt sich die Politik vor, dass Jungfamilien ohne Existenzängste zu bekommen, heutzutage überhaupt noch Kinder in die Welt setzen? Sollte für unseren Sohn ab Jänner kein Kinderbetreuungsplatz zur Verfügung stehen, sehe ich mich als arbeitsfähige und -willige Mutter mit aufrechtem Dienstverhältnis gezwungen meine unbefristeten Arbeitsvertrag zu kündigen, welches wohl kaum im Sinne unserer Politik sein kann. |
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28.06.2012 Antwort von Gabriele Heinisch-Hosek
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Sehr geehrte Frau Leider gibt es gerade für die Kleinsten in Österreich noch immer viel zu wenig Betreuungsplätze. Der Bund hat den Ausbau in den letzten Jahren unterstützt, und damit auch einiges bewirkt. Das Angebot hat sich in den letzten Jahren verdoppelt, trotzdem können wir im Moment nur jedem 5. Kind unter 3 Jahren einen Platz anbieten. Deswegen setze ich mich dafür ein, dass hier deutlich mehr Geld als bisher investiert wird. Mit 150 Millionen Euro wäre es möglich, in nur 2 Jahren eine Betreuungsquote von 33% zu erreichen. Ich bin überzeugt, dass man dadurch Familien entlasten und ihnen eine große Sorge nehmen kann. Denn alle Eltern wollen ihre Kinder gut betreut und versorgt wissen. Falls Sie in Wien wohnen, kann ich Ihnen die "Kinderdrehscheibe" empfehlen. Die Stadt Wien hat damit ein Angebot geschaffen, um Betreuungsplätze zu vermitteln. In einigen anderen Bundesländern gibt es ähnliche Angebote. Mit freundlichen Grüßen, Ihre Gabriele Heinisch-Hosek |
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| THEMA: Familie | |
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27.06.2012 Frage von |
Sehr geehrte Frau Glawischnig-Plesczek, Wie stellt sich die Politik unseres Landes vor Kinder und Beruf zu vereinen? Ich, 24 Jahre, Angestellte bei den Öbb im Schichtdienst, habe im Februar diesen Jahres meinen Sohn Paul zu Welt gebracht. Da es mir und meinem Lebensgefährten (ebenfalls angestellt bei den Öbb im Schichtdienst), aus finanziellen Gründen nicht möglich ist eine längere Karenzzeit als 12 Monate in Anspruch zu nehmen, muss ich also ab Februar 2013 wieder arbeiten gehen. Ich habe meinen Sohn bereits im April für zwei Städtischen Kinderkrippen angemeldet, jedoch würde mir gleich gesagt, dass es keine freien Plätze mehr gäbe. Seitdem hänge ich hinterm Telefon und versuche privat einen Betreuungsplatz zu bekommen, sowohl bei privaten Kinderkippen als auch bei Tagesmüttern. Jedoch blieb dies bisher alles ohne Erfolg. Nun zu meiner Frage : Wie stellt sich die Politik vor, dass Jungfamilien ohne Existenzängste zu bekommen, heutzutage überhaupt noch Kinder in die Welt setzen? Sollte für unseren Sohn ab Jänner kein Kinderbetreuungsplatz zur Verfügung stehen, sehe ich mich als arbeitsfähige und -willige Mutter mit aufrechtem Dienstverhältnis gezwungen meine unbefristeten Arbeitsvertrag zu kündigen, welches wohl kaum im Sinne unserer Politik sein kann. Und gerade ihre Partei steht doch für Familie und Zukunft in Österreich,oder? |
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10.07.2012 Antwort von Eva Glawischnig-Piesczek
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Liebe Anna –Sara vielen Dank für Ihre Frage! All jene Dinge und Umstände, die Sie beschreiben, sind uns bekannt und wir versuchen seit Langem die Regierung und die Verantwortlichen dazu zu bewegen mehr in Kinderbetreuungsplätze zu investieren. Erst im Jänner hat meine Kollegin, die grüne Familiensprecherin Daniela Musiol, ein Karenzmodell vorgestellt, durch welches Geld frei werden würde für die Errichtung von mehr Angeboten im elementarpädagogischen Bereich. Ebenso vorgestellt wurde seitens der Grünen ein Modell, wie künftig Familienleistungen zu gestalten wären: Durch vermehrte Investition in Sachleistungen statt in Geldleistungen könnte so in die fehlenden Betreuungsplätze investiert werden. Geldleistungen alleine reichen nicht aus, um die Geburtenrate zu heben. Das Ziel der schwarz-blauen Regierung mit dem Kindergeld den Geburtenrückgang zu stoppen wurde klar verfehlt. Geburtenraten sind vor allem in den Ländern hoch, in denen die Erwerbstätigkeit von Müttern unterstützt wird, es ein großes Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen gibt und generell ein familienfreundliches Klima herrscht. Für die Schaffung dieser Rahmenbedingungen werden wir uns auch weiterhin einsetzen! Mit besten Grüßen, Eva Glawischnig |
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